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  • Hintergrundbild 1: Family Counseling Ausbildung: Teilnehmerin in Nahaufnahme
  • Hintergrundbild 2: Family Counseling Ausbildung: 2 Teilnehmerinnen im Fokus-Gespräch
  • Hintergrundbild 4: Family Counseling Ausbildung: Lehrtherapeut Svend Anderson im Fokus-Gespräch
  • Hintergrundbild 5: Family Counseling Ausbildung: Lehrtherapeutin Robin Menges
  • Hintergrundbild 6: Family Counseling Ausbildung: Eine zufriedene Teilnehmerin

Die IGfB – wir

Was ist die IGfB?

IGfB steht für Internationale Gesellschaft für Beziehungskompetenz in Familie und Organisation. Unser Hauptanliegen sind persönliche Entwicklungsmöglichkeiten für Fachleute und andere Interessierte rund um die Themen Beziehung, Partnerschaft, Familie und Arbeitsbeziehungen. Dabei machen sich Menschen von Basel bis Wien und darüber hinaus mit uns auf den Weg, Beziehungen und damit die Welt lebenswerter und menschenwürdiger zu gestalten. Wir bieten Fortbildungen, Seminare, Vorträge, Prozessbegleitung und das Family-Counselor-Netzwerk. Inhaltliche Grundlage ist der beziehungsorientierte und experientielle Ansatz. Die IGfB wurde 2010 auf Initiative von Jesper Juul durch die klinische Psychologin Robin Menges gegründet. Unser Kernteam in Innsbruck wird durch ein internationales Netzwerk an ReferentInnen und ImpulsgeberInnen ergänzt.

 

Das Anliegen der IGfB

Unsere Vision lautet „im Miteinander ich sein“.  Beziehungen sind wunderschön und furchtbar kompliziert zugleich. Beziehungsmuster prägen unsere Entwicklung und unser Sein. Menschen suchen Gemeinschaft und Verbundenheit, und gleichzeitig sehnen wir uns danach, in unserer Einzigartigkeit und Individualität wahr und ernst genommen zu werden. Menschliches Leiden, Symptome und Einschränkungen der persönlichen Entwicklung entstehen durch diesen existentiellen Konflikt (Tomm et al. 2015; Juul, 2009) und destruktive Beziehungsmuster.

Wir bieten Räume zur Entwicklung des persönlichen Potentials in und durch Beziehungen und möchten  so zum Gemeinwohl aller beitragen. Wir greifen daher wesentliche und auch schwierige Themen des Menschseins auf. Wir wollen zu einer neuen Kultur der konstruktiven Konflikte und menschenwürdigen Entwicklung beitragen und stützen uns dabei auf die Bedeutung menschlicher Beziehungen für persönliche, ökonomische und soziale Entwicklungen. Wir befähigen Fachleute und Interessierte ihre Beziehungskompetenz auszubauen und in unterschiedlichen Kontexten zu stärken. Wir tun dies auf zeitgemäße, praxisnahe und theoretisch fundierte Art. Tabuthemen bringen wir zur Sprache, damit auch sie letztlich zu einem gelingenden Miteinander beitragen. Unser Anliegen ist ein professionelles, kreatives, dialogisches und Methoden integrierendes Arbeiten mit Familien und Gruppen.

Die beziehungsorientierte Haltung und die Fokussierung auf das Erleben im Hier und Jetzt können problemschaffende und krankmachende Muster verändern und persönliches Potential entfalten.

In Abgrenzung zu methodisch betonten Ansätzen fokussiert die IGfB auf die Entwicklung von Beziehungskompetenz und das Thematisieren menschlicher Grundthemen. Dies schafft die Grundlage für professionelles, kreatives, dialogisches und Methoden integrierendes Arbeiten.

 

Grundbegriffe

Mit Hilfe folgender Grundbegriffe wollen wir einen kleinen Einblick in die fachlichen Hintergründe unserer Arbeit geben:

Beziehungsorientierung umfasst drei Dimensionen: Die Beziehung zu sich selbst, die Beziehung als Fachperson zum/zur KlientIn und die Beziehungen zwischen den Mitgliedern einer Gruppe bzw. innerhalb des Klientensystems (z. B. Familiensystems). Nicht die einzelnen Personen werden als krank/dysfunktional angesehen, sondern die Beziehung. Dieser Beziehungs-Fokus eröffnet neue Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten und trägt dazu bei, die persönlichen (intrapersonellen) mit den zwischenmenschlichen (interpersonellen) Ressourcen des jeweiligen Systems zu verbinden. Familien, Paare und Gruppen profitieren von der persönlichen Begleitung durch BeraterInnen und TherapeutInnen in diesen teils intensiven Prozessen. Sie haben Fachleute an der Seite, die sich mit dem dysfunktionale Beziehungssystem in Beziehung setzen.  Wir kombinieren grundlegende Aspekte aus dem interpersonellen Zugang (Tomm 2014), dem Mentalisierungskonzept von Fonagy (2004) und der Bindungstheorie (vgl. auch Brisch 2013).

Erfahrensbasierter/experientieller Zugang: Durch das Erleben im Hier und Jetzt wird Raum geschaffen, in dem Muster durch neue gemeinsame Erfahrungen aktualisiert werden können. Durch Offenheit, das empathische Einlassen auf den/die KlientIn bzw. das Klientensystem und die Qualität des Kontaktes wird bewusst Raum für Jetzt-Momente (Stern 2005) geschaffen. Diese finden nicht nur zwischen TherapeutIn/BeraterIn und KlientIn statt, sondern auch zwischen den an der Interaktion teilnehmenden Personen. Wenn durch persönlichen Kontakt diese Begegnungsmomente zu „moments of meeting“ werden, entwickeln sich neue Denk- und Handlungsmuster (vgl. Davis 2015). In der persönlichen Begegnungsqualität spielt auch das Nutzen des „Felt Sense“ (Gendlin, 2002) eine wesentliche Rolle.

Achtsamkeit: Achtsamkeit, bewusstes Wahrnehmen von Empfindungen, Gedanken und Prozessen stärkt das innere Selbst in seiner Gesamtheit. Die Grundlage unseres Achtsamkeitszuganges ist das Pentagramm-Modell von Jes Bertelsen und Helle Jensen (Jensen, 2014)

Empathie: Wir verstehen Empathie als grundlegende Fähigkeit und innere Offenheit, Empfindungen anderer aufzunehmen und sich davon berühren zu lassen. Dieser offene empathische Raum ist die Basis für Vertrauensbildung und Entwicklung. Damit das aber einerseits nicht zu einem emotionalen Burnout und andererseits nicht zu „übergriffigem“ Helfen führt, braucht es ein Mitfühlen ohne Mitleiden (vgl. Tania Singer 2013) und ohne Distanz der Interpretation oder Deutung.

Praxisnähe: Die Anwendbarkeit im persönlichen beruflichen Umfeld wird durch Erlebbarkeit der angebotenen Inhalte und Methoden im Hier und Jetzt und durch einen sehr engen Bezug zu den individuellen Realitätsbezügen der TeilnehmerInnen gewährleistet.

Emotionsfokussiert: Gefühle sind Gradmesser und Indikatoren für bedeutsame Entwicklungen und Schmerzpunkte. Sie spielen aber auch eine entscheidende Rolle bei der Konstruktion und Organisation des Selbst (Greenberg, 2014). Wir begleiten im geschützten Kontext des Family Counseling tiefgreifende emotionale Prozesse.

Gleichwürdig auf Augenhöhe: Das asymmetrische Machtverhältnis zwischen BeraterIn/TherapeutIn und KlientIn verlangt nach einer bewussten, authentischen und gleichwürdigen Begegnung auf Augenhöhe. (Juul 2009)

Anerkennung: Verstehen wir im Sinne Løvlie Schibbyes (2011) innerer Anerkennung. Es ist eine klinische und therapeutische Haltung, die respektvoll, interessiert, fokussiert und fürsorglich ist. Es ist intersubjektiv, eine affektive Einstimmung auf den anderen und das Teilen von Gefühlen.

Interdisziplinarität: Die Zusammenarbeit und das zusammen Lernen unterschiedlicher Berufsgruppen ist inspirierend und bedeutsam für die Praxisnähe. Unterschiedliche Sichtweisen, Fragestellungen und Arbeitsweisen interagieren, bestehen nebeneinander und erzeugen so ein erhöhtes Bewusstsein für die Vielfalt der praktischen Aufgabenstellungen.

Existentiell: Die existentiellen Themen (Yalom, 2010) des Menschseins steuern oft unbewusst unser Handeln und unsere zwischenmenschlichen Bedürfnisse. Auch in der Arbeit mit Familien müssen diese Themen mit einbezogen werden.

 

Unser Team


Organisation

  Porträt Julia Wolf
Julia Wolf
Administration
  Porträt Katrin Stauder
Katrin Stauder
Organisation, Koordination
  Porträt Veronika Prantl
Veronika Prantl
Organisation
  Porträt Robin Menges
Robin Menges
Fachreferentin, Lehrgangsleitung
  Porträt Heinz Senoner
Heinz Senoner
Finanzen

 


Lehrende

  Porträt Helle Jensen
Helle Jensen
Klinische Psychologin, Familien- und Psychotherapeutin, Lehrtherapeutin, Fachautorin
  Porträt Svend Andersen
Svend Andersen
Sozialpädagoge, Familien- und Psychotherapeut, Lehrtherapeut, Supervisor
  Porträt Pernille Bisgaard
Pernille Bisgaard
Psychologin, Familien-, Paar- und Psychotherapeutin, Spezialisierung klinische Sexologie
  Porträt Karen Glistrup
Karen Glistrup
Familien- und Psychotherapeutin, Sozialarbeiterin, Fachautorin
  Porträt Robin Menges
Robin Menges
Klinische & Gesundheitspsychologin, Pädagogin, Family Counselor, Gründerin und Leiterin der IGfB
  Porträt Veronika Prantl
Veronika Prantl
Family Counselor, Sozialpädagogin, LSB i.A.
  Porträt Heinz Senoner
Heinz Senoner
Direktor des Südtiroler Kinderdorfes, Family Counselor, Referent, Erwachsenenbildner
  Porträt Katrin Stauder
Katrin Stauder
Ergotherapeutin, Family Counselor, Lebens- und Sozialberaterin
  Porträt Ursula Schoner
Ursula Schoner
Verhaltensbiologin; Diplom Mental Coach - Lebens- und Sozialberaterin; Fachberaterin und Referentin

 


Externe PartnerInnen

  • Julia Krösbacher: Büro für visuelle Kommunikationwww.diekroesbacherin.com  
  • Gerlinde Neuhofer: Netzwerkerin & Autorin & Pädagogin für Kräuter-, Wald- und Naturerlebnis - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  
  • Petra Schöll-Hosp: Steuerberaterin - www.steuerfachfrauen.at  
  • Gabriel Stabentheiner: Website-Erstellung und mehr  - www.gabrielmachts.com  

 

 

Family-Counselor-Netzwerk

Diese Family Counselor (und Family Counselor in Ausbildung) nehmen regelmäßig an Fortbildung, Supervision und Intervision teil, arbeiten in ihrem jeweiligen Berufsfeld und wenden dabei die beziehungsorientierte, experientielle Haltung und Arbeitsweise an. Jeder und jede arbeitet selbstverantwortlich und unabhängig.

Diese Liste wird laufend aktualisiert.

 

  Porträt Mette Barslev
Mette Barslev (A)
Unternehmensberaterin, Lebens- und Sozialberaterin, Coach und Trainerin. Family Counselor i. A. bei IGfB/dfti
  Porträt Nicole Daenzer
Nicole Daenzer (CH)
Pädagogin, Kindertagesstätten-Gründerin und -Geschäftsführerin, familylab-Seminarleiterin, Family Counselor
  Porträt Liesl Ehgartner
Liesl Ehgartner (A)
Spielraumleiterin, EKiZ-Koordinatorin, Family Counselor, Montessori-Pädagogin, Pikler©-Pädagogin
  Porträt Florian Horwath
Florian Horwath (A)
Zentrum für Beziehungskompetenz
  Porträt Tine Madsen
Tine Madsen (D)
Dipl.-Musikerin, Musikpädagogin, Atempädagogin, familylab-Seminarleiterin, Family Counselor
  Porträt Elisabeth Maier
Elisabeth Maier (A)
Kinderkrankenschwester, Pikler®-Pädagogin, Montessori-Pädagogin, Family Counselor, Leiterin der Krabbelgruppe EntfaltungsRaum
  Porträt Robin Menges
Robin Menges (A)
Klinische & Gesundheitspsychologin, Pädagogin, Family Counselor, Gründerin und Leiterin der IGfB
  Porträt Annette Oesch
Annette Oesch (CH)
Rechtsanwältin, Family Counselor
  Porträt Daniela Pichler-Bogner
Daniela Pichler-Bogner (A)
Erwachsenenbildnerin, Pikler®-Dozentin, Family Counselor
  Porträt Veronika Prantl
Veronika Prantl (A)
Family Counselor, Sozialpädagogin, LSB i.A., Co-Trainerin Family-Counseling-Lehrgang, Referentin
  Porträt Angelika Reichartzeder
Angelika Reichartzeder (A)
MSc (Child Development), Ergotherapeutin, Family Counselor, SAFE Mentorin
  Porträt Heinz Senoner
Heinz Senoner (I)
Direktor des Südtiroler Kinderdorfes, Family Counselor, Referent, Erwachsenenbildner
  Porträt Katrin Stauder
Katrin Stauder (A)
Family Counselor, Lebens- und Sozialberaterin, Ergotherapeutin, Heilpädagogische Betreuerin
  Porträt Barbara Tolliner
Barbara Tolliner (A)
Lebens- und Sozialberaterin, Gründerin und Geschäftsführerin take off® – Lern- und Beratungsinstitut, Family Counselor
  Porträt Silke Turek
Silke Turek (A)
Lebens- und Sozialberaterin, Family Counselor, Montessori Pädagogin
  Porträt Desiree Weber
Desirée Weber (CH)
Family Counselor
  Porträt Marie Wiese
Marie Wiese (D)
Physiotherapeutin, Family Counselor
  Porträt Birgit Zesar-Bergmair
Birgit Zesar-Bergmair (A)
Pikler®-Pädagogin, Family Counselor, Lebens- und Sozialberaterin, SpielRaumleiterin, Erwachsenenbildnerin

 

Family-Counseling-Netzwerk

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Netzwerk

Hospitation

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Lehrgang

Jesper Juul

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Beratung & Supervision